Die ästhetischste Methode, Zahnfehlstellungen zu korrigieren ist die Lingualtechnik. Festsitzende Zahnspangen auf der Zahninnenseite. Nahezu unsichtbar von außen. Die Behandlung ist genauso präzise und schnell im Ergebnis wie die klassische festsitzende Zahnspange. Dabei können gerade komplexere Problemstellungen individuell gelöst werden.
Weder Freunde noch Bekannte, Arbeitskollegen noch Geschäftspartner sehen Ihnen die Zahnspange an. Und hören es Ihnen auch nicht an, denn das Sprechen wird nach einer kurzen Eingewöhnung in keiner Weise beeinträchtigt.
Wir von Kieferorthopädie am Stadttheater wenden das WIN-System an, zu dem wir Sie gerne eingehend beraten.
Weitere ästhetische Behandlungsoptionen: Invisalign – transparente Aligner oder Schienen und Aligner. Für sichtbare Lösungen informieren Sie sich über feste Zahnspangen. Zurück zur Leistungsübersicht.
Eine linguale Zahnspange funktioniert wie eine klassische Multibracket-Apparatur – mit dem Unterschied, dass die Brackets auf der Innenseite der Zähne befestigt werden. Von außen ist sie damit vollständig unsichtbar. Sie eignet sich für komplexe Korrekturen, bei denen herausnehmbare Aligner an ihre Grenzen stoßen.
Linguale Zahnspangen sind für Jugendliche ab ca. 16 Jahren und Erwachsene geeignet, die eine effektive, aber von außen unsichtbare Behandlung wünschen. Besonders für Patienten mit hohen ästhetischen Ansprüchen – etwa in Berufen mit viel Kundenkontakt – ist sie eine attraktive Alternative zu sichtbaren Brackets.
Die Behandlungsdauer ist vergleichbar mit einer klassischen Zahnspange und liegt je nach Fehlstellung zwischen 18 Monaten und 3 Jahren. Nach der aktiven Phase folgt eine Retentionsphase mit einem Retainer, der das Ergebnis langfristig sichert.
In den ersten Tagen nach dem Einsetzen oder nach Aktivierungen kann es zu einem Druckgefühl kommen – das ist bei allen Zahnspangen normal. Da die Brackets an der Innenseite sitzen, kann es anfangs zu einer leichten Beeinträchtigung beim Sprechen kommen. Die meisten Patienten gewöhnen sich erfahrungsgemäß innerhalb von 1–2 Wochen daran.
Linguale Zahnspangen sind aufwändiger in der Herstellung und Anpassung als herkömmliche Brackets und daher etwas teurer. Die Kosten werden in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen; Beihilfe und private Krankenversicherungen erstatten je nach Vertrag. Im persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir Ihnen einen transparenten Kostenplan.
Beide Systeme sind von außen unsichtbar, funktionieren aber grundlegend anders. Die linguale Zahnspange ist fest eingegliedert und wirkt kontinuierlich – sie erfordert keine Disziplin beim Tragen. Invisalign besteht aus herausnehmbaren Schienen. Die linguale Apparatur eignet sich oft besser für komplexe oder schwere Fehlstellungen. Welches System für Sie passt, klären wir gemeinsam in der Erstberatung.