Die feste Zahnspange (Multibracket-Apparatur) ist die am häufigsten eingesetzte Methode zur Zahnkorrektur bei Kindern und Jugendlichen – und auch für Erwachsene eine bewährte Lösung. Am Stadttheater planen wir jede Behandlung digital und setzen die Brackets mithilfe einer individuell gefertigten Übertragungsschiene präzise auf.
Für wen eignet sich eine feste Zahnspange?
Herausnehmbare Spangen wirken vor allem, solange der Kiefer wächst. Gegen Ende des Zahnwechsels – meist ab etwa 11 bis 13 Jahren – lassen sich Zahnstellungen mit einer festen Zahnspange gezielter korrigieren: Zähne werden gedreht, aufgerichtet, in Lücken bewegt, verlagerte Zähne in den Zahnbogen eingeordnet. Auch Erwachsene lassen sich gut mit einer festen Zahnspange behandeln, sofern Zähne und Zahnhalteapparat gesund sind.
Feste Zahnspange für Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen setzen wir die feste Zahnspange meist gegen Ende des Zahnwechsels ein, häufig im Alter von etwa 11 bis 13 Jahren, wenn die bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Den genauen Zeitpunkt bestimmen wir nach dem Befund. Eine erste kieferorthopädische Kontrolle empfehlen wir bereits ab etwa 7 Jahren. Manchmal ist dann eine Frühbehandlung mit einer herausnehmbaren Zahnspange sinnvoll, häufig beginnt die Behandlung aber erst später.
Was Eltern wissen sollten
Dauer: meist 18 Monate bis 3 Jahre, mit Kontrollterminen etwa alle 6 bis 8 Wochen. Danach sichert ein Retainer das Ergebnis.
Krankenkasse: Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren mit KIG 3 bis 5 übernimmt die Krankenkasse die Standardbehandlung. Der Eigenanteil von 20 % (bei Geschwistern 10 %) wird nach erfolgreichem Abschluss erstattet. Unauffälligere Varianten wie Keramikbrackets sind Mehrleistungen.
Alltag: In den ersten Tagen nach dem Einsetzen ist ein Druckgefühl normal. Wichtig ist gründliches Zähneputzen nach jeder Mahlzeit; wir zeigen Ihrem Kind die richtige Technik. Für Kontaktsportarten empfehlen wir einen individuellen Sportmundschutz.
Begleitung: Eltern sind bei den Terminen gern dabei. Mehr zur kindgerechten Behandlung am Stadttheater lesen Sie auf der Seite Kieferorthopäde für Kinder in Freiburg.
So funktioniert die Behandlung
Auf die Zähne werden kleine Brackets geklebt, durch die ein Drahtbogen geführt wird. Der Bogen übt gezielt Druck oder Zug aus und bewegt die Zähne Schritt für Schritt in die geplante Position. Bei den Kontrollterminen etwa alle 6 bis 8 Wochen passen wir die Bögen an. Weil die Apparatur rund um die Uhr wirkt, kommt es – anders als bei herausnehmbaren Spangen – nicht auf die Tragezeit an; wichtig sind dafür sorgfältige Zahnpflege und regelmäßige Kontrollen.
Metall, Keramik oder selbstligierend
Neben klassischen Metallbrackets bieten wir zahnfarbene Keramikbrackets an, die deutlich weniger auffallen und bei Erwachsenen beliebt sind, sowie selbstligierende Brackets. Welche Variante zu Ihnen passt, entscheiden wir gemeinsam nach Befund und Ihren Wünschen. Wenn die Zahnspange von vorn praktisch nicht zu sehen sein soll, kommen die Lingualtechnik oder transparente Schienen wie Invisalign in Frage – einen Überblick gibt die Seite Unsichtbare Zahnspange.
Mini-Pins: zusätzliche Verankerung
Manche Zahnbewegungen brauchen einen festen Ankerpunkt. Dafür setzen wir Mini-Pins (Mini-Implantate) ein: kleine Schrauben, die mit einem minimalinvasiven Eingriff vorübergehend in den Kieferknochen gesetzt werden. Drähte oder kleine Federn der festen Zahnspange werden daran befestigt, sodass die Kräfte auf den Knochen statt auf die Nachbarzähne wirken. So lassen sich einzelne Zähne gezielt bewegen; in manchen Fällen lässt sich dadurch eine Zahnentfernung vermeiden. Mini-Pins kommen auch bei kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Behandlungen zum Einsatz und werden entfernt, sobald sie nicht mehr gebraucht werden.
Behandlungsdauer und Stabilisierung
Je nach Schweregrad der Fehlstellung dauert die aktive Behandlung meist zwischen 18 Monaten und 3 Jahren. Danach sichern Retainer – ein feiner Draht auf der Innenseite der Frontzähne oder eine dünne Schiene – das Ergebnis.
Kosten und Krankenkasse
Bei Kindern und Jugendlichen mit einer Fehlstellung der Indikationsgruppen KIG 3 bis 5 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Standardbehandlung. Sie zahlen zunächst 20 % Eigenanteil (bei gleichzeitig behandelten Geschwistern 10 %) und erhalten ihn nach erfolgreichem Abschluss zurück. Keramik- oder selbstligierende Brackets sind Mehrleistungen mit privatem Anteil.
Erwachsene tragen die Kosten in der Regel selbst: mit Metallbrackets ca. 3.000 bis 5.000 €, mit Keramikbrackets ca. 4.000 bis 6.500 €. Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif. Verbindlich ist Ihr individueller Heil- und Kostenplan; auf Wunsch ist eine 0 %-Finanzierung in monatlichen Raten möglich. Einen Überblick gibt die Seite Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung.
Pflege und Alltag mit fester Zahnspange
Mit fester Zahnspange ist gründliche Zahnpflege besonders wichtig: Zahnbürste, Zahnzwischenraumbürstchen und regelmäßige professionelle Zahnreinigung beugen Karies und Zahnfleischentzündungen vor. Harte, klebrige und zähe Speisen sollten Sie meiden. Praktische Hinweise finden Sie unter Tipps für den Alltag mit Zahnspange. Löst sich ein Bracket oder sticht ein Draht, rufen Sie uns bitte an – wir besprechen dann das weitere Vorgehen. Was Sie bis zum Termin selbst tun können, lesen Sie unter Notfall mit Zahnspange.
Am besten lassen Sie sich persönlich beraten: Termin online buchen oder telefonisch unter 0761 8879 7988.
Eine feste Zahnspange (Multibracket-Apparatur) besteht aus Brackets, die auf den Zähnen befestigt werden, und einem Bogen, der die Zahnbewegung steuert. Sie ist rund um die Uhr aktiv und eignet sich für ein breites Spektrum an Fehlstellungen – von leicht bis komplex. Im KFO Theater Freiburg verwenden wir hochwertige Systeme für präzise, effiziente Ergebnisse.
Feste Zahnspangen werden häufig ab dem Alter von 11–13 Jahren eingesetzt, wenn das bleibende Gebiss vollständig durchgebrochen ist. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Befund ab. Auch Erwachsene können mit einer festen Zahnspange behandelt werden – es gibt keine Altersgrenze für eine gute Kieferorthopädie.
Die Behandlungsdauer liegt je nach Schweregrad der Fehlstellung zwischen 18 Monaten und 3 Jahren. Nach der aktiven Phase folgt eine Retentionsphase mit einem festsitzenden oder herausnehmbaren Retainer, der das erzielte Ergebnis dauerhaft stabilisiert. Regelmäßige Kontrolltermine alle 6–8 Wochen sind Teil der Behandlung.
Nach dem Einsetzen und nach Aktivierungen kann es für einige Tage zu einem Druckgefühl oder leichten Schmerzen kommen – das ist normal und ein Zeichen, dass die Zähne sich bewegen. Schmerzmittel wie Ibuprofen können bei Bedarf helfen. Die meisten Patienten gewöhnen sich schnell an die Spange und empfinden sie schon nach kurzer Zeit als kaum störend.
Harte, klebrige oder zähe Speisen sollten gemieden werden – dazu gehören Karamell, Kaugummi, hartes Brot, ganze Äpfel oder Nüsse. Diese können Brackets lösen oder Drähte verbiegen. Empfehlenswert sind weiche, gut kaubare Speisen. Kohlenhydratreiche oder zuckerhaltige Getränke und Snacks erhöhen das Kariesrisiko und sollten ebenfalls reduziert werden.
Gesetzlich Versicherte unter 18 Jahren mit einer Fehlstellung der Indikationsgruppe KIG 3–5 haben Anspruch auf Kassenleistung – mit Eigenanteil, der bei erfolgreichem Abschluss der Behandlung zurückerstattet wird. Bei Erwachsenen werden die Kosten in der Regel nicht übernommen. Privat Versicherte und Beihilfeberechtigte erhalten je nach Tarif Erstattungen. Wir beraten Sie transparent.