Kieferorthopädie für Kinder – von der Frühbehandlung bis zur festen Zahnspange

Kinder sollten im Alter von ca. sechs Jahren erstmals zu uns kommen. Am besten nach dem Durchbruch der Milchzähne. So verpassen Sie nicht den optimalen Behandlungsbeginn für Ihr Kind.

Wir können zu diesem Zeitpunkt bereits sicher einschätzen, ob eine Frühbehandlung notwendig ist. Beispielsweise, wenn ein Kreuzbiss oder ein offener Biss vorliegt oder die Zähne zu eng stehen. Diese Kieferfehlstellungen können in einer Frühbehandlung mit herausnehmbaren Spangen sehr gut behoben werden.

Auch Habits (schädliche Gewohnheiten) wie Daumenlutschen, Lippensaugen oder Mundatmung werden durch herausnehmbare Zahnspangen behandelt. Oftmals sind dadurch aufwändige spätere kieferorthopädische Behandlungen zu vermeiden.

Nach dem Wechsel von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen muss der richtige Biss oft mit einer festen Zahnspange eingestellt werden. Die Zähne müssen gedreht, gekippt oder zusammengeschoben werden. Zahnfehlstellungen werden in einer Behandlungsdauer von bis zu vier Jahren behoben.

Egal, in welchem Alter Ihre Kinder bei uns einsteigen: Durch den einfühlsamen und empathischen Umgang aller unserer Teammitglieder bauen wir ein großes Vertrauen zu den Kindern und Teenies auf. So bleiben sie bei der Stange und kommen gerne in unsere Praxis. Zusammen mit unserer Kompetenz die Grundlage für ein bestmögliches Behandlungsergebnis.

FAQ

Tun Zahnspangen weh?

Dank dem Fortschritt in der Forschung und modernster Technik sind Spangen, herausnehmbare wie feste, viel angenehmer zu tragen. Die Apparaturen können technisch mittlerweile perfekt an die Kiefer- und Zahnsituation angepasst werden. In den ersten Tagen sind die Zähne eventuell etwas überempfindlich, weil sich der Körper erst an die neue Situation gewöhnen muss. Sollten tatsächlich länger andauernde Schmerzen auftreten, vereinbaren Sie einen Termin bei uns.

Warum ist eine kieferorthopädische Behandlung wichtig? Welche Auswirkungen haben gerade Zähne?

Gerade Zähne sehen nicht nur schöner aus, sondern machen auch gesünder. Schiefe Zähne und Kieferfehlstellungen erschweren das Kauen, Schlucken und Zähneputzen. Die Folgen: Kiefergelenks- und Atemwegsprobleme sowie Karies.

Also tun wir alles dafür, der Natur individuell ein bisschen nachzuhelfen und regulieren Zähne und Kiefer. Für die Schönheit, die persönliche Ausstrahlung, das Wohlbefinden und natürlich die richtige Funktion.

Sind die Zähne durch die Zahnspangen kariesanfälliger?

Gerade bei festen Zahnspangen ist eine regelmäßige und sorgfältige Mundhygiene unerlässlich. Plaque setzt sich oft an den Metallteilen der Brackets fest und bildet bei schlechter Zahnpflege Zahnstein aus, der nur sehr schwer zu entfernen ist. So kommt es vermehrt zu Karies und Zahnfleischproblemen. Wichtig ist während einer kieferorthopädischen Behandlung nicht nur das sorgfältige und tägliche Zähneputzen, sondern auch eine regelmäßige Prophylaxebehandlung (ca. 3 – 4 x pro Jahr).

Also: Karies bei einer Zahnspange lässt sich ganz einfach vermeiden. Und bei uns werden kleine und große Patienten sogar für gute Mundhygiene belohnt!

Mehr zu unserem Patientenbonusprogramm

Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, damit die Behandlung erfolgreich ist?

Eltern sollten ihre Kinder schon frühzeitig an eine regelmäßige Zahnpflege gewöhnen. Wird eine kieferorthopädische Behandlung notwendig, müssen die Zähne schon von Beginn an gesund sein. So verkürzt und vereinfacht sich die Behandlung.

Vor Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung sollten die Eltern den Kieferorthopäden bei allen Unklarheiten Löcher in den Bauch fragen. So gewährleisten sie, dass sie alle Informationen bekommen, die für ihr Kind individuell die wichtigsten für eine erfolgreiche Behandlung sind. Hat die Behandlung begonnen, sollten die Eltern (gerade von jüngeren Kindern) auf die mit dem Kieferorthopäden abgesprochenen Zeitabstände der Kontrollbesuche achten. Und bei Unklarheiten weiter Löcher in den Bauch fragen!

Was passiert, wenn die Eltern den richtigen Zeitpunkt für eine Frühbehandlung verpassen?

Die Gefahr besteht, dass Fehlfunktionen und Fehlentwicklungen des Kiefers und der Zähne nicht rechtzeitig erkannt werden. So kommt es häufig zu schwerwiegenden Folgeerscheinungen, die langfristig nur schwer zu korrigieren sind. In der Frühbehandlung werden auf schonende Weise die richtigen Weichen gestellt. Das ist für das Kind weitaus angenehmer und erspart zudem oft langjährige Therapien und hohe Behandlungskosten.

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